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Monat: Dezember 2010

Hörgerätebatterie für Minolta Hi-Matic

Ursprünglich kamen in der Minolta Hi-Matic Knopfbatterien vom Typ RM 640 mit 1,4 Volt zur Verwendung, die es heute nicht mehr gibt. Heute kann man sie durch preiswerte Hörgeräte-Batterien Typ 675 (mit annähernd gleicher Spannung) ersetzen. Dazu sind nur einfache Modifikationen erforderlich. Die von mir getroffenen Modifikationen für meine Hi-Matic CS erkläre ich im Folgenden:

Batteriefach Minolta Hi-Matic

Batteriefach

Die beiden Batteriekontakte (siehe Pfeil) habe ich vorsichtig mit einer kleinen Zange abgebogen, so dass sich ein Abstand zum gegenüber liegenden Kontakt von ca. 4 mm ergibt. Die neuen Batterien haben eine Höhe von etwa 5,4mm.

Hörgerätebatterie

Modifizierung der neuen Batterie

Aus dem Baumarkt beschaffte ich mir zwei Gummiringe (Sanitärabteilung) mit folgenden Abmessungen: Da=15mm, Di=10mm und Höhe=4mm. Diese Gummiringe werden über die Batterie gestülpt und passen dann ins Batteriefach, ohne dass sich etwas verschiebt.

Noch ein wichtiger Hinweis: Bei der Minolta Hi-Matic CS und anderen Typen dieser Baureihe bitte bei Nichtgebrauch den Objektivdeckel vor das Objektiv setzen. Tut man das nicht, ist die Kapazität der Batterie in ein paar Stunden erschöpft.

Kleinbild 24×36 mm

Als Nachtrag möchte ich noch meine kleine wunderschöne Rangefinder Kamera Minolta Hi-Matic CS  (identisch mit der Hi-Matic F!) mit dem Rokkor 1:2,7-38mm vorstellen. Es ist ein Vollautomat,  lediglich die Entfernung ist über einen Mischbildentfernungsmesser zu bestimmen. Die Filmempfindlichkeit (ASA 25-500) muß selbstverständlich vorab eingestellt werden. Die Programmautomatik belichtet die Fotos mit einer Blende zwischen 1:2,7 und 1:23 bei einer Belichtungszeit zwischen 1/724  und 4 Sekunden. Bei Belichtungszeiten unter einer 1/30 Sekunde gibt es einen Warnhinweis im Sucher. Blitztechnik verwende ich nicht, daher keine Informationen dazu! Die Batteriekapazität prüft man über eine spezielle Taste.

Minolta Hi-Matic CS

Minolta Hi-Matic CS

Ursprünglich kamen Knopfbatterien Typ RM 640 mit 1,4 Volt zur Verwendung, die es heute nicht mehr gibt. Heute kann man sie durch preiswerte Hörgeräte-Batterien Typ 675 ersetzen. Dazu sind nur einfache Modifikationen erforderlich, dies erkläre ich in einem weiteren Beitrag. Die Objektivkappe sollte sich bei Nichtbenutzen immer auf dem Objektiv befinden, sonst ist die Batterie Ruck-Zuck entladen!

Abmessung: H=73mm, B=113mm, T=54mm und das Gewicht beträgt 350 Gramm, Hinweise zur Betriebsanleitung: http://waldi.shizzle.it/index/kameras/f/anl.htm

Kleinbild 24×36 mm

Meine analoge, filmbasierte Ausrüstung, also das „Kleinbild 24x36mm“, neuerdings auch „Vollformat“ genannt, bestand in den Anfängen aus Minolta Kameras und Objektiven. Ernsthaft angefangen zu fotografieren habe ich in den 70er Jahren mit einer Minolta SRT 101 und einem  Rokkor 50mm 1:1,7 dazu ein Tokina 135mm Teleobjektiv. Die 101 wurde später abgelöst durch eine Minolta XD-5, dann auch zusätzlich mit einem Telezoom 80-200mm und einem 28 mm Weitwinkel und diversem Zubehör genutzt. Kleinbildfilme in Schwarz/Weiss wurden selbst entwickelt und Kontaktabzüge sowie Fotos im Format 20×30 cm mit einem Durst Vergrößerer auf Papier ausbelichtet.

Minolta X-570 mit Zoom 35-70mm

Minolta X-570 mit MD Zoom 35-70mm 1:3,5

Minolta X-300s mit Rokkor-X 50mm 1:1,7

Minolta X-300s mit Rokkor-X 50mm 1:1,7

Heute fotografiere ich neben „digital“ immer noch „filmbasiert“ in Schwarz/Weiss, eben weil es sehr viel Spaß macht. Das „analoge, filmbasierte“ ist gegenüber dem „digitalen“ ja eine vollkommen andere Technik und erfordert eine andere Herangehensweise, die mir aber vertraut ist. Beide aufgeführten SLR´s können AE-Lock und ermöglichen bei Vorwahl der Blende eine Nachführmessung, das ist mir wichtig. Der Brennweitenbereich ist durch die Objektivwahl sehr eingeschränkt, aber auch so gewollt.

Meine heutige filmbasierte Ausrüstung (immer noch stark Minolta lastig) besteht zur Zeit aus: SLR Minolta X-570; SLR Minolta X-300s (als Ersatzbody gedacht, jedoch ohne Abblendtaste, letzte analoge SLR von Minolta ohne AF); Minolta Hi-Matic CS mit Rokkor 38mm 1:2,7; MD Rokkor-X 50mm 1:1,7; MD Rokkor 35-70mm 1:3,5 ; Pinhole-Zoom 36-52,5mm 1:164-239 ; Minolta Nahlinse No.2 – 55mm; Minolta Polfilter 55mm; Hoya-Farbfilter 55mm in Gelb, Orange und Rot; Gossen Belichtungsmesser CdS Polysix electronic; Jobo 1000 Entwicklungsdose; Velbon Stativ VEB-3; Drahtauslöser; Bevorzugter Film ist der APX 100, der vorzugsweise in Rodinal 1:50 entwickelt wird, demnächst wahrscheinlich der RPX 100!

Tiefenschärfe-Rechner

Warum nicht: Ein Tiefenschärfe-Rechner auf dem Display der DSLR?

Hilfreich fände ich es, wenn die Hersteller bei den Einsteiger DSLR´s über das Hilfemenü solch ein Tool auf dem Kameradisplay anbieten würden. Der Begriff Tiefenschärfe ist für Einsteiger und Umsteiger (von einfachen Digitalkameras) oft nicht auf Anhieb zu verstehen, weil auch der Sucher (DX) die Abschätzung nicht zulässt und auf dem Objektiv (im Gegensatz zu früher) meist keinerlei Hinweise oder Hilfestellung geboten wird, dies ist meine Einschätzung. Solch ein Tool würde sicher ein wenig von dem verloren Gegangenem (Abblendtaste, Anzeige auf dem Objektiv etc.) zurückgeben.

Schärfentiefe Rechner auf dem Display

Display

So könnte die Abbildung auf dem Display beispielsweise aussehen:

Anzuzeigende Parameter sind kameraseitig bekannt. Auch bei der Verwendung von Konvertern oder Zwischenringen könnte das alles noch schlüssig sein, sofern kompatible Hardware eingesetzt wird.

Wie oder wann das Display diese Inhalte anzeigen sollte überlasse ich gerne den Experten, auch sollen die über weiterführende Informationen auf dem Display (hyperfokale Distanz, etc.) nachdenken!